Menschen streben immer nach neuen Herausforderungen: 1969 landeten die US-Amerikaner Neil Armstrong, Buzz Aldrin (im Bild) und Michael Collins auf dem Mond.
Forscher gehen heute davon aus, dass sich der Mensch vor 150.000–200.000 Jahren in Ostafrika aus seinem affenähnlichen Vorgänger entwickelt hat. Hier siehst du eine Rekonstruktion eines solchen 'ersten Menschen'. In den folgenden Jahrtausenden wanderten Menschen immer weiter. Erst nach Asien uns Europa, später bis nach Australien und Amerika.
Heute sind Menschen auch an den abgelegensten und unzugänglichsten Winkeln der Erde anzutreffen. Hier siehst du eine Forschungsstation in der Antarktis.
Auch unsere Religion ist von den Geschichten großer Wanderungen geprägt: Eine der zentralen Geschichten der christlichen Bibel und jüdischen Thora ist der Exodus, der von Moses angeführte Auszug der Israeliten aus Ägypten.
the Providence Lithograph Company
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Die griechische Mythologie (Geschichte der Götter und Helden) prägte die europäischen Kulturen über Jahrhunderte hinweg. Die Geschichten sind voller Reisender: Odysseus, der griechische Halbgott, segelte zum Beispiel jahrelang über das Meer, um seine Heimat zu erreichen.
Auch die heutige Welt ist durch Wanderungen geformt worden. Vor etwa 1500 Jahren fielen viele Germanenstämme in der sogenannten Völkerwanderung in das Römische Reich ein. Sie siedelten sich in West- und Südeuropa an. Aus den Reichen, die sie gründeten, wurden später Staaten, wie etwa Deutschland, Frankreich und England.
Die USA sind ein Land, das fast ausschließlich von Wanderern und ihren Nachkommen bewohnt wird. Die Einwanderer kamen an der amerikanischen Ostküste an und besiedelten während des 18. und 19. Jahrhunderts auf ihrer Wanderung nach Westen das ganze Land (und vertrieben dabei die Ureinwohner).
John Gast, upload: Jared Farmer
American Progress, 1872
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