Die 'alte Heimat': Das Gemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt das Leben auf einem deutschen Bauernhof. Aus dieser Welt kamen die meisten der ersten Russlanddeutschen.
Johann Ludwig Ernst Morgenstern (1738-1819), Ein Bauernhof, von 1794.
Johann Ludwig Ernst Morgenstern
Ein Bauernhof, 1794
PD
Die 'alten Dörfer': Das Foto zeigt die Kolonie Darmstadt in der heutigen Ukraine im Jahr 1918. In solchen, von ihnen und ihren Vorfahren errichteten Dörfern, lebten die meisten Russlanddeutschen. 1941 wurden sie jedoch gezwungen, diese Dörfer zu verlassen. Sie wurden in die östlichen Teile der Sowjetunion deportiert.
Mehrere Jahrzehnte lebten die Russlanddeutschen dann in ihren zugewiesenen Gebieten, vor allem in Westsibirien und Kasachstan. Zu sehen ist das Russisch-Deutsche Haus in Barnaul (Altai, Russland).
Dr. Bernd Gross
Original file
PD
Als sich die meisten Russlanddeutschen dann Ende des 20. Jahrhunderts entschlossen, nach Deutschland zurückzukehren, wartete dort ein ganz anderes Deutschland auf sie, als das, welches ihre Vorfahren verlassen hatten.
Das Foto zeigt die Siedlung 'Dammanns Hof' in Harsewinkel (NRW), wo viele Spätaussiedler seit 1988 zunächst untergebracht wurden.