Galerie: Bronzetür

Die Westseite der Sophienkathedrale in Nowgorod. Unten in der Mitte ist die Bronzetür aus Magdeburg zu sehen.
Die Bronzetür in der Nahaufnahme: Gut zu erkennen ist, dass sie aus 24 quadratischen Bildplatten besteht, die von zwei größeren, rechteckigen Platten gekrönt werden.
Diese Detailaufnahme zeigt eine Bildplatte der Bronzetür. Auf ihr ist die Flucht von Maria, Josef und Jesus von Bethlehem nach Ägypten abgebildet. Findest du die Bildplatte auf dem vorhergehenden Bild?
Einer der Türöffner in der Detailaufnahme
So sieht eine typische russische Kathedrale von innen aus: Prägend sind die runden Bögen und die Mosaike an den Wänden. Diese Art, Kirchen zu bauen und zu schmücken nennt man byzantinisch-romanisch, denn sie orientiert sich am Baustil der Römer und ihrer größten Kirche, der Hagia Sophia im heutigen Istanbul (damals Byzanz). Zu sehen ist hier das Innere der Sophien-Kathedrale in Kiew.
Der Nowgoroder Bischof ließ sich im 15. Jahrhundert aber einen Bischofspalast bauen, der gar nicht byzantinisch-romanisch war. Hier siehst du den Sitzungssaal des Palastes. Er erinnert an einen ganz anderen Stil, den gotischen. Dieser wurde im Hochmittelalter zunächst in Frankreich entwickelt und verbreitete sich dann in ganz Europa. Prägend für diesen Stil sind die spitzen Bögen.